ARARA VERLAG KARLSRUHE
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AutorInnen Grenzenlos

Thais Lancman ist am 27. Oktober 1987 in São Paulo ge­boren. Aus Leidenschaft für das Schreiben entscheidet sich Thais zunächst Journalismus zu studieren. Bereits während ihrer Studienzeit schreibt sie Belletristik. Nach Abschluss ihres Bachelor-Studiums arbeitet sie drei Jahre als politische Reporterin.

Heute widmet sich Thais hauptsächlich dem Schreiben, da­rüber hinaus beschäftigt sie sich in ihrer Masterarbeit zu jüdischer Literatur in Nordamerika intensiv mit dem ame­rikanischen Autor Saul Bellow. In ihrer Freizeit tanzt Thais mit Liebe und Hingabe Modern Dance und backt Brot, auch wenn sie aus ihrer Sicht für ihre Hobbys nicht über dieselbe Begabung verfügt wie für das Schreiben.

Die in Brasilien bisher unveröffentlichte Kurzgeschichte Sal verfasst Thais Lancman 2013. Bereits 2014 veröffentlicht die vielversprechende Autorin ihren Debütroman Palito de Fos­feno (Editora Reformatório), die Geschichte von Cedi, einer jungen Frau in der Großstadt, die ihre Prioritäten nach einem Besuch des Planetariums neu definiert und beschließt, den Kosmos neu zu interpretieren.

 

Rodrigo Rosp ist 1975 in Rio de Janeiro geboren, jedoch in Porto Alegre (Rio Grande do Sul) aufgewachsen, wo er noch heute lebt. Bereits als Schulkind verfällt er der Schreibsucht, die ihn nie wieder verlässt. Doch zunächst studierte er an der Universidade Federal do Rio Grande do Sul (UFRGS) Werbung und Marktkommunikation und absolviert danach einen Master-Studiengang im Fach Sprach- und Textwissen­schaft, den er mit seiner Masterarbeit im Bereich Kreatives Schreiben erfolgreich abschließt.

Seine erste Erzählung veröffentlicht er 2007, in einer Pulp Fiction Anthologie mit dem Titel Linguista. Noch im selben Jahr gründet Rodrigo Rosp den Verlag Não Editora, in dem drei seiner Anthologien publiziert werden: A virgem que não conhecia Picasso (2007), Fora do lugar (2009) und Fingidores – comédia em nove cenas (2013). Ebenfalls bei Não Editora erschienen sind die Kinokurzgeschichten 24 letras por segun­do (2011), deren Herausgeber Rodrigo ist. Da der Verlag Não Editora dem passionierten Schriftsteller und Verleger allein nicht zu genügen scheint, gründet er 2009 seinen zweiten Verlag, Editora Dublinense.

 

Kakao Braga ist das Pseudonym von Katia Elisa Pinto, die 1967 als Tochter einer multikulturellen Familie, mit indiani­schen, afrikanischen und europäischen Wurzeln, in São Pau­lo auf die Welt kommt. Ihr Vater, Militär und Anführer einer brasilianischen Revolutionsgruppe, verschwindet während der Militärdiktatur. Ihre Kindheit verbringt Kakao in Chi­le und Argentinien, wo sie auch die Grundschule besucht. Nach der Schulzeit studiert Kakao Journalismus und arbeitet mehrere Jahre in den Presseabteilungen verschiedener bra­silianischer und ausländischer Unternehmen. Des Weiteren absolviert sie ein postgraduierten Studium im Bereich Dreh­buch und Dramaturgie für Kino und Fernsehen an der Escuela Internacional de Cine e TV in Kuba.

Kakao verlegt die Onlinezeitschrift Deciframe auf  www.revistadeciframe.com und hat einen eigenen Blog www.kakaobraga.wordpress.com, auf dem sie regelmäßig Kurzgeschichten für Kinder veröffentlicht. Zurzeit arbeitet die Autorin außerdem an einem Kinder- und an einem Ju­gendbuch.

Die Kurzgeschichte Me dei bem entstand im Jahr 2014.

 

Rafael Mendes ist 1983 in São Paulo geboren, der Stadt, in der er seither lebt und arbeitet. Seine Zeit verbringt er mit der Arbeit in einer Buchhandelskette, Bier trinken mit Freunden nach Feierabend und dem Zusammensein mit seinen Kin­dern an den Wochenenden. Rafael schreibt, wann immer er Zeit findet, im Bus, am frühen Morgen oder in der Mittags­pause. Seine Texte handeln vor allem vom schlichten Leben der Mittelschicht in São Paulo, den Sorgen und dem Frust der Vorstadtfamilien, dem Alltag der Arbeiter und Hausfrauen. Beeinflusst ist seine schriftstellerische Arbeit von internati­onalen Autoren wie Raymond Carver, Maupassant, Tolstoi und Flaubert sowie den brasilianischen Schriftstellern Mach­ado de Assis und Graciliano Ramos.

2012 erschien seine erste Anthologie A melhor maneira de comprar sapato, die auch die Kurzgeschichte Joelhos pesados enthält, 2014 dann sein Debütroman Fôlego, beide veröffent­licht im Verlag Editora Confraria do Vento.

 

Roberta Mélega Cortizo ist 1977 in São Paulo geboren. Im dritten Jahr ihres Journalismusstudiums entdeckte sie ihr In­teresse für die Indianerkulturen Brasiliens und lernte die Xin­gu-Urvölker im brasilianischen Bundesstadt Mato Grosso nä­her kennen. Sie lebte eine Zeit bei den indigenen Völkern der Kamaiurá, Yawalapiti und Mehinako. Für ihre Masterarbeit im Fach Anthropologie war die Autorin zur Feldforschung im Amazonas bei den Yanomami und Coripaco, wo sie auch mit Priestern, Pfarrern, Soldaten, Ärzten, Goldsuchern sowie Umweltschützern Kontakt hatte.

Zurzeit lebt Roberta in Brasília, der Hauptstadt des Landes, und arbeitet hauptberuflich als Analystin für Sozialpolitik im Ministerium für soziale Entwicklung und Hungerbekämp­fung.

Die Originalfassung der Kurzgeschichte Qualquer uma de nós poderia fazer isso, erschien 2005 auf der Webseite www.sergio.cortizo.com.br/roberta.

 

Rodrigo Domit ist 1984 in Curitiba (Paraná) geboren. Zur Literatur findet er 2003 im Chaos Rio de Janeiros mit Kurz­geschichten und Gedichten. 2010 ist Rodrigo Mitherausgeber der Anthologie Vem cá que eu te conto, ein Jahr später er­scheint seine Kurzgeschichtensammlung Colcha de Retalhos, für die er 2010 den Prêmio Utopia erhalten hatte.

Seit Beginn seiner schriftstellerischen Tätigkeit wurde Rodri­go mehrfach für seine literarische Arbeit ausgezeichnet. Au­ßerdem ist er Herausgeber und Verfasser des Blogs Concursos Literários, der der Förderung und Verbreitung lusophoner Literatur in Brasilien und der Welt dient.

Zusätzlich zu seiner Arbeit als Autor beendete Rodrigo Do­mit 2007 erfolgreich sein Bachelorstudium der Medienwis­senschaft mit der Arbeit Novas estratégias para o mercado edi­torial. Zurzeit lebt der Schriftsteller in Jaraguá do Sul (Santa Catarina). Fern der literarischen Kreise reflektiert er über das Schreiben und schmiedet Zukunftspläne.

 

Daniela Langer ist 1978 in Porto Alegre auf die Welt gekom­men. Nach erfolgreichem Abschluss ihres Marketing- und Kommunikationsstudiums mit Spezialisierung in Grafik-De­sign an der Katholischen Privatuniversität Rio Grande do Sul (PUC), studiert sie Literatur an der Universität Caxias (Rio Grande do Sul) und nimmt am Charles Kiefer Literaturwork­shop teil.

2005 erhält sie für ihre Kurzgeschichte Morrente den zweiten Platz bei der Ausschreibung für Kurzgeschichten Osman Lins des Kulturamtes von Recife, 2006 gehört sie zu den Gewin­nerinnen der II. Ausschreibung für Kurzgeschichten Charles Kiefer.

 

Marcelo Nocelli ist 1973 in São Paulo geboren, wo er noch heute lebt. Nach dem Studium der Elektrotechnik und Geis­teswissenschaft arbeitet Marcelo als Schriftsteller, Verleger und Dozent.

Marcelo ist aktives Mitglied der brasilianischen Schriftsteller­vereinigung, União Brasileira de Escritores (UBE), deren Ge­neralsekretär er bereits war, und Mitarbeiter der Zeitschrift ZN (Revista da Zona Norte, São Paulo).

2007 wird Marcelos Debütroman O Espúrio im Verlag LCTE Editora veröffentlicht, der 2014 ins Deutsche übersetzt und vom Arara Verlag unter dem Titel São Paulo - Köln publi­ziert wird. 2009 folgt sein Kriminalroman O corifeu assassi­no, der vier Jahre später ins Italienische übersetzt wird. 2013 erscheint die Anthologie Reminiscências im Verlag Editora Reformatório, deren Co-Verleger Marcelo ist. Am 21. September ist die die von Marcelo herausgegebene Anthologie Grenzenlos im Arara Verlag als Druckauflage erschienen, die bereits seit April als eBook erhältlich ist.

Marcelos Texte wurden in verschiedenen Zeitschriften und im Internet veröffentlicht und mehrfach für Literaturpreise vorgeschlagen. 2008 erhält er für die Kurzgeschichte Vivendo e aprendendo den Literaturpreis für neue Talente zeitgenössi­scher Literatur, den Prêmio Lima Barreto – Novos Talentos da Literatura Contemporânea.

Marcelo ist Autor des Blogs

www.blogdareformatorio.wordpress.com/marcelo-nocelli/

 

Paco Steinberg kommt am 19. September 1979 in Curitiba (Paraná) auf die Welt. Nach ihrem geisteswissenschaftlichen Studium an der Universidade Federal do Paraná (UFPR) ar­beitet sie als Redakteurin und Übersetzerin. Sie mag Rauch, Einsamkeit, Polemik, Spaziergänge am Spätnach-mittag, ver­ruchte Witze und sie beobachtet gern Menschen. Ihre Lieb­lingsfarbe ist Blutrot. Paco hat Angst vor der Dunkelheit, Spinnen und sehr fröhlichen Menschen.

Inspirieren lässt sich Paco von Gesprächen in Cafés, bei de­nen viel gelacht wird und die manchmal eine Gänsehaut ver­ursachen. Sie ist Autorin der Bücher Persona (2003), Jack and Bob (2010) und Fora Bullying (2014) und Mitautorin der An­thologie Vem cá que eu te conto (2010).

Noch immer vermisst sie das Schreiben mit der Schreibma­schine und das Recherchieren ohne Google. Paco schreibt hinter verschlossener Tür und veröffentlicht regelmäßig Kurzgeschichten im brasi-lianischen Pulp-Magazin Revista Lama auf Facebook.

Für ihre schriftstellerische Leistung wurde sie bereits mit ver­schiedenen brasilianischen Literaturpreisen geehrt, u. a. dem Prêmio Helena Kolody und dem Prêmio Bragança Paulista so­wie dem Drama-turgiepreis der Stadt Porto Alegre.

Die Kurzgeschichte O conto, o autor e eu entstand im Jahr 2010.

 

Luiz Bras ist 1968 in der mythischen Stadt Cobra Norato (Minas Gerais) geboren. Er ist Schriftsteller und hat an der Universidade de São Paulo (USP) in Geisteswissenschaften promoviert. Luiz hat bereits verschiedene Bücher veröffent­licht, darunter Sozinho no deserto extremo (Roman), Pequena coleção de grandes horrores (Kurzgeschichten), Muitas peles (Artikel und Essays) und Babel Hotel (Jugendroman) sowie gemeinsam mit Tereza Yamashita die Kinderbücher Dias in­críveis, A última guerra und Ganhei uma menina!

Außerdem rezensiert der Autor regelmäßig aktuelle Buchver­öffentlichungen für die Tageszeitung Folha de S. Paulo und schreibt unter der Überschrift Ruído Branco einmal im Mo­nat eine Kolumne für die Zeitung Rascunho in Curitiba. Da­rüber hinaus unterhält Luiz den Blog Objeto Não Identificado auf www.luizbras.wordpress.com.

 

Bethânia Amaro ist im November 1988 in Recife (Pernam­buco) im Nordosten Brasiliens geboren. Neben ihrer Arbeit als Rechtsanwältin und Schrift-stellerin promoviert Bethânia zurzeit an der Universät von São Paulo im Bereich Öffentli­ches Recht.

Die Autorin schreibt Kurzgeschichten und Gedichte, von de­nen bereits einige in brasilianischen Anthologien veröffent­licht wurden. Für ihre Texte wird sie mit wichtigen brasilia­nischen Literatur-preisen ausgezeichnet, zum Beispiel im Jahr 2013 mit dem Prêmio Paulo Leminski.

Mit der Kurzgeschichte O Adeus da Electricidade erreicht Bethânia bei der Verleihung des Literatur-preises Prêmio Ma­ximiano Campos 2010 in Recife den zweiten Platz.

 

Flavio Torres kommt 1980 in Niterói (Rio de Janeiro) auf die Welt, wächst jedoch in Porto Alegre (Rio Grande do Sul) auf. Der Rechtsanwalt und Schriftsteller hat bereits an mehreren Literatur-werkstätten bekannter Literaturprofessoren wie Léa Masina und Luis Antonio de Assis Brasil teilge-nommen.

Die Kurzgeschichte Der Erste ist in der Sammlung Contos de oficina 24 veröffentlicht.

 

Zoraya Cesar

Ich bin 1961 in Rio de Janeiro geboren. Seit Abschluss meines Jura- und Journalismusstudiums arbeite ich als Beamtin.

In meiner Freizeit beschäftige ich mich mit alternativen Heil­methoden und lerne gerne Fremd-sprachen. Ich verfüge über ordentliche Englisch- und Französischkenntnisse, auch Spa­nisch, Italienisch und Deutsch habe ich bereits gelernt, denn mein Traum ist es, deutsch sprechen zu können! Ich liebe es zu reisen und verzichte auf vieles, um einmal im Jahr mit meiner Familie nach Europa zu reisen. In Deutschland war ich schon dreimal und habe vor, immer wieder zu kommen. Ein zweiwöchiger Austausch in Radolfzell gehört zu den schönsten Erlebnissen meines Lebens! 2014 habe ich sieben Tage im Rhein- und Moseltal verbracht (ah, diese leckeren Weißweine…).

Außerdem jogge ich gern am Strand, gehe schwimmen und klettern. Ich biete Kurse für Geschichtenerzähler und die Al­phabetisierung von Erwachsenen an. Lesen ist mir ein Be­dürfnis und ich habe viele Lieblingsschriftsteller, doch am meisten begeistern mich Jane Eyre von Charlotte Brontë und die Erzählungen von Charles Dickens.

Jeden Freitag schreibe ich auf der Schriftsteller-Webseite www.cronicadodia.com.br auf der auch Biografia não autori­zada veröffentlicht wurde.

 

Glauber Vieira

Ich bin in Varginha (Minas Gerais) geboren, zog jedoch be­reits mit neuen Jahren nach Brasília. Nach Abschluss meines Psychologiestudiums war ich an einer Klinik im Stadtzent­rum der brasilianischen Hauptstadt tätig, danach im örtli­chen Strafvollzug.

Die Beobachtung alltäglicher Fakten beeinflusst meine Texte. Auch meine Arbeit im Strafvollzug bringt mich mit sehr un­terschiedlichen Geschichten in Kontakt, deshalb schreibe ich gern Kurzge-schichten mit sozialem Hintergrund oder über die Polizei.

Nach meiner Beteiligung an 22 Anthologien erscheint im Januar 2016 endlich meine erste eigene Sammlung, Mosai­cos, mit 93 teils lustigen, teils ernsten „Mikrogeschichten“ zu Themen wie Zirkus, Natur, soziale Konflikte, Geschichte, Drogen, Familie etc. Außerdem schreibe ich Gedichte, in de­nen sich traditionelle und visuelle Elemente verbinden, eine Schnittstelle zwischen Literatur und Fotografie.

Seit 2010 führe ich den Blog „Prosas e Viagens” (www.prosaseviagens.blogspot.com), in dem ich Kurzge­schichten, Gedichte, kurze Berichte und Fotos über Reisen veröffentliche.

Sie möchten mir schreiben? Ich freue mich auf Ihre Mail: glaubervieira2004@yahoo.com.br

 

Débora Ferraz ist 1987 geboren und seit damals nimmt ihr Leben den umgekehrten Lauf: Als Kind schreibt sie Geschich­ten (mit 13 Jahren beendet sie ihre erste Anthologie Os Anjos, die sie mit 16 veröffentlicht und mit 17, vor lauter Verlegen­heit, aus den Regalen der Buchhandlungen zurückholt) und erst mit 26 Jahren fängt sie an, inspiriert von Zelda Fitzgerald, Ballett zu tanzen.

Seit über zehn Jahren lebt Débora in João Pessoa (Paraíba), wo sie sich Meer und Immobilien-spekulation mit gut 780000 Mitmenschen teilt, die sich in Cafés, im Gastronomiebereich der Einkaufs-zentren und in den Linienbussen drängen, wäh­rend Débora ihre Geschichten mit der Hand schreibt.

Für ihren Debütroman Enquanto Deus não está olhando, der 2014 vom brasilianischen Verlag Editora Record veröf­fentlicht wird, erhält die Autorin im selben Jahr den Lite­raturpreis Prêmio Sesc. Bereits 2012 erhält Debora den re­nommierten Prêmio Sesc-DF Machado de Assis, mit dem O filhote de terremoto als eine der 13 besten brasilianischen Kurzgeschichten ausgezeichnet wird. 2013 wird die Kurzge­schichte in Brasilien veröffentlicht und noch im selben Jahr vom brasilianischen Filmregisseur Gian Orsini im Kurzfilm Catástrofe verarbeitet.

 

Marcelo Maluf ist im Januar 1974 in Santa Bárbara D‘ Oes­te (São Paulo) geboren. Schon als Kind beginnt Marcelo zu schreiben, geprägt von dem Schlüssel-erlebnis, eine Nacht eingeschlossen in der Stadtbib-liothek verbringen zu müssen. In jener Nacht dienen ihm die Bücher als Bettdecke und ge­hen ihm unter die Haut.

2012 erscheint seine Kurzgeschichtensammlung Esquece tudo agora (Verlag Editora Terracota), in der auch die Kurz­geschichte Um Nome erstmals veröffentlicht wird. 2013 erhält Marcelo ein Stipendium der Landesregierung von São Pau­lo zur Förderung literarischer Kreativität, mit dessen Hilfe er seinen Roman A imensidão íntima dos carneiros beenden kann, der im November 2015 vom Verlag Editora Reformató­ria veröffentlicht wird. Zurzeit lebt der Autor in der, wie er sagt, „wunderbaren und chaotischen Stadt“ São Paulo.

 

Mariela Mei ist im Dezember 1983 in Orlândia (São Paulo) geboren. Die Schriftstellerin mag das Rauschen des Baches, das ihr tägliches Schreiben wie einen Soundtrack begleitet. Den amerikanischen Kontinent hat Mariela bisher nicht ver­lassen, was sie jedoch mit ihrer Leselust wettmachen kann, die sie schon in die verschiedensten Winkel dieser Welt ge­führt hat.

Mariela führt ein persönliches elektronisches Tagebuch auf www.gracadesgraca.com. Viele ihre Texte sind auf portugie­sischen und brasilianischen Webseiten sowie in Zeitschriften veröffentlicht.

Im Mai 2011 schreibt Mariela die Kurzgeschichte Osvaldo und veröffentlicht noch im selben Jahr zwei Gedichtbände Bolas de Gude (Verlag Editora Multifoco, 2011) und Fluxoverso (Verlag Editora Oitava Rima, 2014) sowie die Erzählungen Das nossas mortes, die demnächst erscheinen sollen.

 

André Ferrer

Ich bin 1973 in Brasilien geboren. Meine Geburtsstadt Band­eirantes liegt im Norden von Paraná, dort wurden im 20. Jahrhundert viele deutsche Migranten aufgenommen. Meine Mutter erwartete mich im Februar und eine Bekannte, eine sehr mystisch veranlagte und außerdem von ihrer Zeitschrif­tenlektüre beeindruckte Frau, wagte die Prognose: „Es wird ein Junge und er wird Astronaut.“

Ich wurde Pharmazeut und Schriftsteller. Es stimmt, die Dame hatte sich nicht völlig geirrt, denn um Fiktion zu schreiben, erfordert es einen Techniker, der einen Grad der Selbstlosigkeit erreicht hat, der dem derer würdig ist, die die Umlaufbahn verlassen.

Meine literarische Arbeit basiert auf der urbanen Realität Brasiliens, ein Universum, dass Sie unbedingt kennen lernen müssen! Alles, was ich schreibe, ist eine Einladung, mehr über das kosmopolitische Brasilien, das selbst in den am weitesten von den Ballungszentren São Paulo und Curitiba entfernten Städten zu finden ist, zu erfahren.

 

Veronica Fantoni

Ich bin im Januar 1981 in Rio de Janeiro geboren. Es war ein Spätnachmittag im Sommer und bestimmt war es warm, was meinen Bedarf an Sonnentagen erklären würde. Ich schrei­be schon immer, auch wenn Zeit eigentlich nicht wichtig ist. Woher die Worte kommen und wohin sie gehen, kann ich nicht sagen. Ich weiß nur, dass ich sie in meiner Nähe brau­che, deshalb suche ich die Poesie des Alltags und schreibe darüber in meinen Büchern, auf Internetseiten oder in Lie­besbriefen. In wenigen Worten zusammengefasst würde ich sagen, ich bestehe aus Musik, Literatur und Sonnentagen.

Die Kurzgeschichte Nara erschien im Oktober 2013 in der Anthologie Para Copacabana com Amor, im Verlag Editora Oito e meio.

 

Rennan Martens kommt im August 1987 in São Paulo zur Welt. Er ist Schriftsteller, Übersetzer, Musiker und Verleger. Im Jahr 2012 gründet er den Verlag Editora Reformatório, der auf zeitgenössische Belletristik spezialisiert ist. Rennan ist nicht nur Musiker, sondern schreibt und produziert seine Stücke selbst. Seit über zehn Jahren ist er an verschiedenen Musikprojekten von Jazz bis Kabarett beteiligt, die sich insbe­sondere mit der Musik der 1920er und 1930er Jahre in Nord­amerika und Europa auseinandersetzen.

Seine schriftstellerische Tätigkeit umfasst vor allem Kurzge­schichten und Essays zu Themen wie Verlust, Erinnerung und Tod, von denen bereits einige veröffentlicht wurden. Zurzeit schreibt er an seinem Debütroman, der in Kürze erscheinen soll. Neben seinen beruflichen Tätigkeiten interessiert sich der Autor für alte, anonyme Fotos, Film-Noir, Ingmar Berg­man und Doppelgänger.

2013 schreibt Rennan Formas de Esperar.

 

Leila Guenther ist 1976 in Blumenau (Santa Catarina) ge­boren und hat deutsch-japanische Wurzeln. 2006 publiziert Leila im Verlag Ateliê Editorial ihre Kurzgeschichtensamm­lung O voo noturno das galinhas, in der erstmals auch die Kurzgeschichte No caminho do cisne erscheint, die 2010 in der spanischen Übersetzung El vuelo nocturno de las gallinas vom Verlag Borrador Editores in Spanien veröffentlicht wird.

Weitere Kurzgeschichten der Autorin sind u. a. in den An­thologien 50 versões de amor e prazer: 50 contos eróticos por 13 autoras brasileiras, Verlag Geração Editorial (2012) und Cusco, espejo de cosmografías: antología de relato iberoameri­cano, Verlag Ceques Editores (2014), herausgebracht worden.

Leila hat einen Chihuahua namens Golias. Sie liest und hört Leonard Cohen und würde am liebsten in Paris, Texas oder unter Steppenwölfen leben. Und auch wenn sie noch nie dort gewesen ist, vermisst sie Kyoto.

 

Joaquim Maria Botelho

Ich wurde vor 59 Jahren, praktisch zwischen Büchern, gebo­ren. Nach meinem Journalismus-Studium arbeitete ich als Sonderberichterstatter und Chefreporter bei der Zeitschrift Manchete und TV Globo, als Pressesprecher bei Embraer, Chefredakteur der Zeitung Jornal Valeparaibano sowie als Direktor der Abteilung Kommunikation der Landesregie­rung von São Paulo.

Erst nachdem ich meinen ersten Literaturpreis erhalten hatte, wagte ich mich an die Fiktion. Seither habe ich acht Bücher veröffentlicht, darunter den Roman As Costelas de Heitor Ba­talha sowie mehrere Kurzgeschichten und ein Kinderbuch. 2013 habe ich die Anthologie „Contos da UBE“ zusammengestellt, die im Arara Verlag ins Deutsche übersetzt und im selben Jahr unter dem Titel „Brasilianische Kurzge-schichten“ herausgegeben wurde.

Des Weiteren war ich dreimal Vorsitzender der brasiliani­schen Schrifstellervereinigung (União Brasileira de escrito­res), arbeite als Übersetzer für Englisch und Spanisch und halte Vorträge.

Die in Brasilien bisher unveröffentlichte Kurzge-schichte A inhuma e o tuiuiú entstand 1991.

 

Andréia Alves Pires ist am 10. Dezember 1984 in Rio Grande (Rio Grande do Sul) geboren. Zurzeit promoviert die Journa­listin und Schriftstellerin an der Katholischen Universität Rio Grande do Sul (PUCRS) im Fach Sprachwissenschaft zum Thema Kreatives Schreiben. 2012 veröffentlichte Andréia die Anthologie De solas e asas, 2013 das Kinderbuch Um ninho estranho. Seit über zehn Jahren ist die Autorin im Bereich Er­ziehung, Kommunikation und Kultur tätig, gehört der kre­ativen Gruppe Coletivo Fita Amarela an und arbeitet beim Literaturprojekt Invitro mit, einer kreativen Schreibwerkstatt der Organisation Mundo Moinho Casa das Artes. Außerdem schreibt sie wöchentlich für die Zeitung Diário Popular und einmal im Monat für die digitale Literaturzeitschrift Samizdat

www.revistasamizdat.com

Die Kurzgeschichte Azaleia para erva de passarinho entstand 2012.

 

Hassim Hakim Hallaj wurde 1969 in Osasco (São Paulo), ge­boren und lebt zurzeit in Guarulhos, im selben Bundesstaat. Nach seinem Studium an der Bundesuniversität São Paulo (UNIFESP) ist Hassim als Kunsterzieher und Lyriker, Erzäh­ler und Geschich-tenerzähler tätig.

Die Kurzgeschichte O Poderoso Chefão ist in Brasilien bisher unveröffentlicht.

 

Danielle Meniche Cruz ist am 27. Mai 1983 in São Paulo ge­boren und hat Kommunikation und Marketing studiert. Im Oktober 2011 veröffentlicht sie im Clube de Autores ihren ersten Erzählband Palavras que Tocam o Coração mit Texten aus ihrem Blog, Blog da Meniche. 2012 erscheint ihre Kurzge­schichte O Guarda-Roupa, 2013 dann gleich mehrere Kurz­geschichten in den Anthologien Livre para Voar (Andross Editora), Palavra é Arte (Cultura Editorial), Mulheres e Ponto (Litteris Editora) und O Tempo Não Apaga (Celeiro de Escri­tores). Im August 2015 bringt Danielle ihren Erzählband Breves Coisas da Vida (Chiado Editora) heraus, in dem sie in 48 Texten die kleinen Dinge des Alltags aufzeigt, die unsere gehetzten Augen nicht wahrnehmen, obwohl sie das Leben ausmachen.

Darüber hinaus ist die Autorin Kolumnistin der Seiten Blah Cultural, Arca Literária Página Cultural und arbeitet für ver­schiedene weitere Literatur-portale. Literatur ist für Danielle Lebenszweck.

 

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